NFDI4MSE

Auf dem Weg zu einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

Top Infos:

  • Melden Sie sich unter nfdi4mse/signup an, um über Infos des Konsortiums NFDI4MSE auf dem Laufenden zu bleiben.
  • Unser Letter of Intent ist seit 4. Juli verfügbar. Sie finden ihn hier.

Was ist die NFDI?

NFDI steht für eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur. Bund und Länder haben am 26. November 2018 vereinbart Fördermittel bereitzustellen, um Datenbestände verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen einheitlich und systematisch zugänglich zu machen. Indem Forschende und wissenschaftliche Einrichtungen ihre Datenbestände konsequent und barrierefrei standardisieren, können zukünftig starke Effizienzgewinne und Synergien zwischen einzelnen Forschenden und entsprechend entwickelten IT-Systemen ermöglicht werden. Dieser Schritt ist in Zeiten digitaler Infrastrukturen zentral für die Art und Weise wie wir in der Zukunft Forschung betreiben werden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft als ausschreibendes Organ setzt bei der Zuteilung der NFDI-Fördermittel aufgrund der Komplexität und Tragweite des Vorhabens auf die Gründung und Vernetzung sogenannter Konsortien. In ihren Teildisziplinen vernetzt sollen Konsortien dabei garantieren, dass das Vorhaben der NFDI die notwendige Breite an Stakeholder abbildet. Nur so können die angestoßenen Projekte sowohl die nötige Expertise und Kapazität, als auch später die Akzeptanz der entwickelten Lösungen ermöglichen.

Mehr Infos gibt es bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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Was ist NFDI4MSE

Das Konsortium NFDI4MSE soll sich zukünftig im Rahmen der NFDI Förderung auf den Forschungsbereich Materialwissenschaften und Werkstofftechnik (engl. Material Sciences and Engineering) fokussieren. Dabei stellt die digitale Repräsentation von Materialien und deren relevanter Prozess- bzw. Belastungsparameter die zentrale Herausforderung dar. Die Digitale Transformation in den Materialwissenschaften und der Werkstofftechnik ist dabei der Weg dorthin und zugleich Bestandteil der Vision der NFDI4MSE.

Dieser Prozess berührt notwendigerweise Kernaspekte unserer wissenschaftlichen Arbeitsweise, angefangen vom wissenschaftlichen Austausch, über unsere Art des Umgangs mit Daten bis hin zu den  resultierender technologischer Möglichkeiten [s. Strategiepapier Digitale Transformation in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik]. Ein wesentlicher Aspekt sind “Daten”: nur durch umfangreiche Datenbestände kann eine exakte Nachvollziehbarkeit von Materialien und Prozessschritten ermöglicht werden.

Für einzelne wissenschaftliche Gruppen kann es schwierig sein, Maßnahmen zu implementieren, die beispielsweise die Pflege oder Dokumentation von Datensätzen ermöglichen, oder die die Interoperabilität unterschiedlicher Methoden in Bezug auf Datenformate sicher stellen. Dies wird ist allem darum kritisch, da die Konstruktion, Verarbeitung, Charakterisierung und Simulation von Materialien seit jeher eine gemeinsame Anstrengung mehrerer Gruppen erfordert, um deren Komplexität gerecht zu werden. Die Digitale Transformation ist somit eine Chance aber auch Herausforderung, diesen Austausch zu fördern, zu strukturieren und zu optimieren, sofern transparente Kommunikationsstandards etabliert werden. Daher muss eine solche grundlegende Transformation durch eine gemeinschaftliche Anstrengung angegangen werden.

Das Forschungskonsortium NFDI4MSE ist dazu die Lösung.

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