Enge Einbindung der Forschenden in die Entwicklung

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Die Beteiligung und Beteiligung der Nutzer erfolgt durch: 

  • Die Implementierung der NFDI-strukturierten Datenräume und -instrumente in bestehende wissenschaftliche Projekte, um die Auswirkungen schnell zu verstärken und schnelle Nutzerrückmeldungen zu erhalten;
  • die Beteiligung der etablierten Materialgesellschaften und ihrer aktiven Arbeitsgruppen;
  • NFDI4MSE Workshops zur Entwicklung von Materialontologie und Materialdatenanalyse und Programmierung digitaler Workflows;
  • Wahl, Empfehlung und Bereitstellung der besten materialwissenschaftlichen Apps von Studenten, Doktoranden, PostDocs und Senior Scientists;
  • Hervorhebung der am häufigsten heruntergeladenen und am häufigsten zitierten Apps und Daten;
  • das Vorschlagen von Wettbewerben z.B. für die beste Analytik moderner Materialien;
  • die Durchführung von Roadshows und Hackathons zusammen mit den Materialgesellschaften;
  • die Bereitstellung von Best-Practice-Beispielen für digitale Workflows.

Materialwissenschaftliche und technische Gesellschaften 

Die Material- und Ingenieurgesellschaften spielen eine wichtige Rolle bei der Vernetzung der wissenschaftlichen Interessengruppen, indem sie die Lücken zwischen den Institutionen sowie zwischen Fundamental- und Anwendungswissenschaften schließen. Darüber hinaus sind die Gesellschaften dafür verantwortlich, Diskussionen über die notwendigen kulturellen Veränderungen und zukünftigen Geschäftsmodelle zu führen und darüber, wie wir die zukünftige Welt der Materialwissenschaften und -technik entwickeln können. 

Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) ist der größte technisch-wissenschaftliche Verband für Materialwissenschaften und Ingenieurwesen in Europa. Seit rund 100 Jahren bündelt sie die Kompetenzen der Fachbereiche Wissenschaft und Wirtschaft: die Interessenvertretung ihrer Mitglieder – und als Garant für die systematische Entwicklung der verschiedenen Bereiche der Materialwissenschaften und -technik. Die DGM hat persönliche und institutionelle Mitglieder aller deutschen Universitäten, die in den Bereichen Materialwissenschaften und Ingenieurwesen tätig sind, sowie aller relevanten deutschen Wissenschaftsorganisationen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Leibniz-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und der Nationalen Akademie der Technik und Wissenschaften. Der DGM e.V. wird aufgrund seines kommunikativen und vernetzten Charakters in Wissenschaft und Industrie eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Wirkung des NFDI4MSE spielen.

Die Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM) fördert die wissenschaftliche Entwicklung in allen Bereichen der Angewandten Mathematik und Mechanik. Sie wurde 1922 von Ludwig Prandtl und Richard von Mises gegründet. Als Vermächtnis der Gründerväter pflegt die Gesellschaft die internationale Zusammenarbeit in der Angewandten Mathematik sowie in allen Bereichen der Mechanik und Physik im Zusammenhang mit den Grundlagen der Ingenieurwissenschaften. Sie ist eine Gesellschaft mit einer ausgesprochen internationalen Organisation und einem interdisziplinären Anspruch, die mehr als 1500 Mitglieder umfasst. Die GAMM wird die NFDI-Initiativen, insbesondere das Konsortium NFDI4MSE,  durch ihre Arbeitsgruppen aktiv unterstützen, beispielsweise durch den GAMM Fachausschuss Data-driven modeling and numerical simulation of microstructured materials (AG DATA).

Die Werkstoffgesellschaft des Verbandes Deutscher Ingenieure VDI bringt Werkstoffexperten zu einem interdisziplinären Dialog zusammen. Als Multiplikator für technologisches Wissen macht der VDI spannende und interessante Entwicklungen bekannt und bringt die nächste Generation der Technik näher. In einer Vielzahl von Projekten fördert der VDI das Interesse junger Menschen an technischen Berufen und hilft ihnen, erste Kontakte in die Berufswelt der Engländer zu knüpfen. 

Der Deutsche Verband für Materialforschung und -prüfung e.V. (DVM) war und ist es nicht, den Begriff „Materialforschung und -prüfung“ auf den Werkstoff allein zu beschränken, sondern insbesondere das Materialverhalten im Bauteil unter allen relevanten Last- und Umgebungsbedingungen zu sehen. So werden alle unsere verschiedenen Aktivitäten unter dem Dach der „strukturellen Integrität“ zusammengefasst. 

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