Fokus auf Nutzen der Forschenden

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Um einen materialspezifischen Datenraum zu implementieren, zielt die NFDI4MSE darauf ab, technologische Barrieren in der MSE zu reduzieren, indem sie generische Softwaretools und eine übergreifende Daten- und Informationsinfrastruktur entwickelt, die es einzelnen Wissenschaftlern ermöglicht:

  • durch den einfachen Austausch und Zugriff auf Materialrohdaten und Metadaten, basierend auf den FAIR-Prinzipien (siehe unten), zu einer umfassenden digitalen Darstellung von Materialien und Materialklassen beizutragen;
  • Werkzeuge und modularisierte Workflows gleichzeitig für die experimentelle, theoretische und datengesteuerte Materialwissenschaft gemeinsam zu nutzen;
  • bei der Entwicklung und Integration einer einheitlichen Materialontologie mitzuwirken, welche eine flexible und nahtlose Interoperabilität zwischen heterogenen Materialdaten, Analysetools und Materialmodellen auf den für Materialien charakteristischen unterschiedlichen Längen- und Zeitskalen ermöglicht;
  • eine einfache Implementierung von „privaten“ Materialontologien für „selbst entwickelte“ Tools und digitale Workflows, unterstützt durch eine enge Versionierungskontrolle, zu etablieren und die Möglichkeit, diese “privaten” Ontologiezweige den Partnern und der größeren Gemeinschaft vorzuschlagen;
  • schnell lokale Datenräume mit integrierter Datenhoheit (z.B. Rechtemanagement) und einer sicheren Urheberschaft (z.B. durch Kryptographie und Zertifizierung von Workflows und Daten) einzurichten;
  • die einfache Entwicklung individueller digitaler Workflows für Experimental- und Simulationsumgebungen auf Basis einer nahtlosen Integration von verfügbaren und hauseigenen Tools auszuführen;
  • den Datenaustausch über Institutionen und Disziplinen hinweg für Kooperationsprojekte unkompliziert einzurichten;
  • ausgefeilte Visualisierungswerkzeuge sowie Analysetools für Materialdaten zu nutzen;
  • auf einfache Weise fortschrittliche Methoden der Datenanalyse einzurichten und maschinelle Lernprogramme in individuelle Arbeitsabläufe zu integrieren, um digitale Materialdarstellungen zu erstellen;
  • problemlos Online-Schulungen zu den neuesten Tools und Methoden zu erhalten, um auf dem neuesten Stand zu bleiben;
  • an einer Stelle Informationen und Best-Practice-Beispiele zu bekommen um z.B. bestehende Daten in die eigene strukturierte Materialdatenbank integrieren können;
  • Informationen und Kursmaterial zu finden, die bei der Eingliederung neuer Studenten und Wissenschaftler und deren Umsetzung in die Vorlesung helfen;
  • materialspezifische Lösungen über eine aktive MSE-Online-Community zu finden und neue Kooperationen einzugehen.

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